Poetry Slam: Selbst-Nähe

Lass ma‘ lachen.
Lass ma‘ weinen.
Lass ma‘ wieder wir selber sein.

Doch wie soll das gehn ohne Nähe?
Brauch doch meine Freunde um frei zu sein.
Brauch die Disco um nicht allein zu sein.
Brauch dich, damit du meine Hand hältst, mir Vino Rosso einschenkst.
Bist jetzt aber nicht hier
Und wir sind im Moment nicht wir.
Nur noch du und ich
Denn die Distanz bricht das Licht.
Doch das Resultat aus gebrochenem Licht sind bunte Farben die Hoffnung mit sich tragen
-Ein Regenbogen- der verbindet dich und mich
Unser Regenbogen ist die Technik
Elektrische Schwingungen, die deine Stimme zu mir blitzschnell übertragen
Die mir vertreiben den schweren Magen
Mir Hoffnung geben.
Mich lassen mein Leben leben.
Und wenn wir dann auflegen,
unsere Stimmen auseinandergehn‘
dann hab ich mich.
Dann bin ich für mich da.
Dann lach ich über mich.
Weine mit mir.
Tanz geheim und schenk mir ein Glas Vino Rosso ein.
Guck ausm‘ Fenster und weiß ich bin nicht allein.
Da sind unzählige Menschen die könnten im Moment ich sein.
Die haben die gleichen Sorgen.
Hoffen auf morgen
Trinken ein Glas Wein
Schlafen schnell ein

Wir teilen gerade alle das gleiche Schicksal
Hört sich kitschig an
Aber ist was dran

Also lass ma‘ trotzdem lachen
Unsinn machen
Weiter hoffen und uns uns nicht nehmen lassen
Denn was wir haben sind wir
Und das auch jetzt und hier
Bin zwar distanziert von dir
doch was bleibt ist die NÄHE ZU MIR.

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