fridaysforfuture – eine weltweite Demonstration

Besuch der fff-Demo in Siegen am 28.08.2019


Jeder kennt mittlerweile die “Fridays for Future”-Bewegung. Begonnen hat alles mit der schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg. Während der Dürre- und Hitzewelle im August 2018, am ersten Tag nach den Sommerferien, ging sie nicht zur Schule, sondern stand mit einem Schild mit der Aufschrift  “Schulstreik für das Klima” vor dem schwedischen Parlamentsgebäude. Bis zur Wahl des schwedischen Reichstages tat sie dies täglich, danach demonstrierte sie jeden Freitag. Zuerst war sie mit ihrer Aktion alleine, doch mit der Zeit machten ihr Jugendlich in Schweden und weltweit nach.

Mittlerweile hat sich diese Aktion zu einer internationalen Bewegung unter dem Hashtag “fridaysforfuture” entwickelt. Jeden Freitag gehen junge Menschen auf die Straße und demonstrieren für das Klima.

Die Fridays for Future-Bewegung stellt dabei konkrete Forderungen an die Politik:
Das Einhalten der Ziele des pariser Klimaabkommens und die Begrenzung der globalen Erderwärmung auf 1,5° C. Auch für Deutschland gibt es explizite Forderungen, wie zum Beispiel den Kohleausstieg bis 2030.

Am 20.08.2019 fand der dritte globale Klimastreik statt. Anlass dafür war das Klimakabinett in Berlin und einer der wichtigsten UN-Gipfel des Jahres in New York.

Auch in Siegen gingen viele Menschen für den Klimaschutz auf die Straße.
Für Unsere Schülerzeitung war auch ich dabei:

Die Demonstration begann um 10:30 Uhr am Bismarckplatz in Weidenau und nahm ihr Ende um ca. 12:30 Uhr am Marktplatz in der siegener Oberstadt.
Dort gab es dann noch die Möglichkeit sich Reden oder Musik über das Klima anzuhören.

An der Demonstration nahmen nicht nur Schüler teil, sondern auch aus allen Generationen waren Teilnehmer zu finden.

Die Stimmung während der Demo war gut und auch das Wetter stimmte. Mit Parolen wie: “Say it loud, say it clear: Klimaschutz, jetzt und hier!”
oder “Hopp, hopp, hopp – Kohlestopp!” Protestierten die Beteiligten für mehr Klimaschutz. Der Zug war kaum zu überhören! Mit Pfeifen und Lautsprechern machten die Teilnehmer auf sich aufmerksam und forderten Zuschauer auf, sich der Demonstration anzuschließen.

Während den Protesten merkte man schnell: Die Mehrheit ist wirklich bei der Sache und möchte für eine bessere Zukunft kämpfen und nicht nur “blau machen”. Besonders der Spruch “We are unstoppable, another world is possible!”, welcher immer wieder zu hören war, betont den Glauben an Veränderung.

Der globale Klimastreik ist nun schon eine Weile her, jedoch ist das Thema jetzt nicht weniger aktuell.  Immer noch demonstrieren Menschen überall freitags für mehr Klimaschutz.
Doch allein durch die Proteste wird sich nichts verändern – es muss etwas getan werden

Letzendlich löst sich die Klimakrise nicht von heute auf morgen und es ist wichtig, dass jeder im Alltag achtsam und umweltbewusst handelt, denn die Summe vieler kleiner Taten kann etwas verändern.

Alle Bilder: Paula Hombach

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